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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Projektziel

Die Verbesserung der Akzeptanz ("nützlich, intuitiv, barrierefrei") und damit einhergehend die verstärkte Nutzung von elektronischen Signaturverfahren im täglichen (Privat- & Geschäfts-)Leben soll helfen, den kompetenten Umgang mit vertraulichen und/oder rechtlich bedeutsamen Informationen und Willenserklärungen im Internet zu fördern, sowie Berührungsängste und Medienbrüche abzubauen und archaischen Verfahren wie Telefax und Papier-Workflows endgültig "den Garaus" zu machen. Dafür ist die Frage nach "user experience" (Benutzereindruck) von zentraler Bedeutung.

Insbesondere:
  • Optimierung (Vereinfachung, Vereinheitlichung) der Benutzeroberflächen und Teilkomponenten
  • bessere Integration in die Desktop-Umgebung und Applikationen
  • Vereinfachung des Zertifikats-Managements für den Benutzer
  • Konzeption eines tatsächlich benutzbaren, kostenlosen, qualifizierten öffentlichen Zeitstempeldienstes
  • sinnvolle use cases (Anwendungsszenarien) für Unternehmen und Privatanwender

Vorläufiger Projektplan

Gesamte Projektdauer: 2011-01 bis 2011-08

Milestones:
KW01   2011 Projektstart
KW26   2011 Zwischenbericht (progress report)
KW39   2011 Projektabschluss - Studie wird veröffentlicht (September 2011)

Aktivitäten (parallel geführt):
  • Interviews
  • Teststellungen
  • Recherchen
  • use cases & usability Überlegungen
  • Anwendergespräche
Deliverables:
  • freier Download der Studie im signierten PDF-Format  unter Creative Commons Lizenz
  • nach Möglichkeit Veröffentlichung (auch auszugsweise) in einschlägigen Fachzeitschriften
  • nach Möglichkeit Vorstellung der Studie und ihrer Ergebnisse im Rahmen der laufenden Vortragstätigkeit und auf Konferenzen
Weiterführende Maßnahmen:
  • Umsetzungsdialog mit führenden OpenSource-Projekten, Lobbyisten, Protagonisten und Herstellern
  • Zusammenarbeit mit der Plattform "Digitales Österreich", BKA, BMVIT, A-SIT und RTR

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Projektbeschreibung

Die Studie soll - aufbauend auf der im Rahmen der NetIdee2007 geförderten signaturrechtlichen Studie - weiterführend untersuchen, welchen technischen und betrieblichen Hürden sich Internet-Benutzer dzt. bei der Verwendung elektronischer Signaturverfahren gegenübersehen und woran die Akzeptanz bisher gescheitert ist (Plattform-Verfügbarkeit, Nützlichkeit, Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit, WorkFlow-Tauglichkeit, Anreize).

Es werden konkrete Konzepte und Verbesserungsvorschläge für eine höhere Akzeptanz und Verbreitung elektronischer Signaturlösungen erarbeitet, um endlich die kritische Größe für eigenständige Weiterverbreitung zu erreichen. Diese Ergebnisse sollen einerseits die öffentliche Diskussion beleben ("lessons learned") und andererseits in Zusammenarbeit mit den führenden Lösungsanbietern und Protagonisten zu einer Verbesserung der ggw. stagnierenden und perspektivenlosen Situation führen.